St.Georg
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Was tun wenn?

Was tun wenn...

  

...wenn ich mit einem Seelsorger sprechen will?

  

...wenn ich mein Kind taufen lassen will?

  

...wenn ich als Jugendlicher/ Erwachsener selbst getauft werden möchte?

  

...wenn ich (wieder) in die kath. Kirche eintreten möchte?

  

...wenn mein Kind zur Erstkommunion gehen soll?

   

...wenn ich gefirmt werden möchte?

   

...wenn wir heiraten möchten?

   

...wenn es in einer Ehe oder Partnerschaft zu Krisen kommt?

   

...wenn jemand nicht mehr zum Gottesdienst kommen kann?

    

...wenn jemand die Krankensalbung empfangen will?

   

...wenn ich dringend einen Priester brauche?

    

...wenn ein Mensch gestorben ist?

   

...wenn ich Hilfe brauche

 

 

 

 

 

...wenn ich mit einem Seelsorger sprechen will?

Alle Hauptamtlichen unserer Gemeinde stehen Ihnen (auch kurzfristig) für ein Gespräch zur Verfügung. Vereinbaren Sie direkt einen Termin mit einem Seelsorger, oder hinterlassen Sie eine Nachricht im Pfarrbüro.

 

Falls Sie beichten möchten, ist das zu den regelmäßigen Beichtzeiten möglich. Gerne können Sie auch einen anderen Termin mit einem der Priester vereinbaren.

Regelmäßige Beichtzeiten:

Samstags, 16.00 bis 17.00 in der Pfarrkirche St. Georg

 

 

...wenn ich mein Kind taufen lassen will?

Die Taufe ist das grundlegende christliche Sakrament. Durch die Taufe wird ein Mensch Christ, damit zugleich ein Kind Gottes und Mitglied der Pfarrgemeinde.

Kinder werden auf den Glauben der Erwachsenen hin getauft, Eltern und Paten verpflichten sich mit der Kindertaufe dazu, das Kind im Glauben zu erziehen. Mindestens ein Pate muss Mitglied der kath. Kirche sein.

In der Regel werden Kinder zwischen dem dritten und sechsten Monat getauft.

Natürlich ist auch ein anderer Zeitpunkt möglich. Für viele Familien stellt sich die Frage nach der Taufe erst später, wenn z.B. für die Mitschüler der Kinder die Vorbereitung auf die Erstkommunion beginnt. Für Täuflinge im Grundschulalter ist deshalb die Erstkommunionvorbereitung zugleich die Taufvorbereitung. Sie werden dann im Vorfeld der Kommunion getauft.

 

In unserer Gemeinde werden feste Tauftermine angeboten, bei denen meist mehrere Kinder getauft werden. Dadurch wird deutlich, dass die Taufe eine öffentliche Bedeutung hat und keine rein private Familienfeier ist.

Der Haupt-Taufort einer Gemeinde ist immer die Pfarrkirche. Wegen der Größe der Georgsgemeinde nach der Fusion und aus Fragen der „Beheimatung vor Ort“ können natürlich auch Kinder, die in den Kirchdörfern wohnen, dort getauft werden.

 

Wenn Sie Ihr Kind für einen bestimmten Termin anmelden, erfahren Sie auch Ort und Termin des Taufgesprächs, das üblicherweise der taufende Priester mit Ihnen und den anderen Tauffamilien führt.

 

Die Tauftermine in der Pfarrkirche St. Georg entnehmen Sie bitte dieser Aufstellung.
  

In der Regel gelten in unserer Gemeinde folgende Tauftermine:

 

St. Bruno – Lünten, St. Antonius Abt – Ammeloe, St. Antonius v. Padua – Oldenkott

Samstags nach Absprache mit Pfr. Otto

 

Hl. Kreuz Erhöhung – Ellewick

4. Wochenende im Monat am Sonntag um 11:30 Uhr

 

 

St. Franziskus - Zwillbrock

4. Wochenende im Monat am Samstag um 11.30 Uhr

Anmeldungen sind in allen Pfarrbüros möglich

 

...wenn ich als Jugendlicher/ Erwachsener selbst getauft werden möchte?

Für Jugendliche und Erwachsene ist es häufig ein langer Weg, bis sie den Wunsch haben, Christ zu werden. Dennoch werden zunehmend Jugendliche oder Erwachsene getauft, weil sie z.B. durch den Lebenspartner, Freunde, Kollegen oder Bekannte den Glauben und das Leben der Gemeinde vor Ort kennen lernen.

Wer sich als Jugendlicher oder Erwachsener taufen lassen möchte, nimmt am Besten Kontakt zu einem der Seelsorger auf. Gemeinsam kann dann die Vorbereitung auf die Taufe besprochen werden. Dazu gehören meist mehrere Treffen, die dazu dienen, den Glauben und die Gemeinde intensiver kennen zu lernen. Nach Möglichkeit werden Taufbewerber auf ihrem Weg von Paten begleitet.

 

...wenn ich (wieder) in die kath. Kirche eintreten möchte?

Es ist schön, wenn Menschen (wieder) einen Weg zu unserer Gemeinde suchen. Sie sind herzlich willkommen! Die wichtigste Voraussetzung für die (Wieder)Aufnahme in die Kirche ist der Glaube an Gott.

Christ wird man durch die Taufe, ganz gleich in welcher Konfession man sie empfangen hat. Aus diesem Grund wird jemand, der einmal einer christlichen Kirche angehört hat, kein zweites mal getauft.

Der erste Schritt, um (wieder) in die Kirche einzutreten, ist das Gespräch mit einem Seelsorger. Dort können Fragen und das Vorgehen zur (Wieder)Aufnahme in die Kirche geklärt werden. Weitere Informationen findet sich auch im Internet unter der Adresse: www.katholisch-werden.de.

 

Zur Info: Ein Kirchenaustritt ist für viele oft nur ein rein formeller Akt, um Geld zu sparen. Erst nachher werden weitere Folgen dieses Schrittes deutlich. Denn wer offiziell erklärt, dass er nicht mehr zur kath. Kirche dazu gehören will, schließt sich selber in jeder Hinsicht aus der kirchlichen Gemeinschaft aus. Wer seinen Austritt erklärt hat,

  • kann keine Sakramente mehr empfangen (Kommunion, Beichte, Krankensalbung...).
  • kann nicht Tauf- oder Firmpate werden (weil diese ihre Patenkinder in die Gemeinschaft der Kirche hineinführen sollen).
  • kann nicht kirchlich heiraten (es sei denn, der Partner ist katholisch und der Bischof erlaubt dies).
  • kann seine Kinder nicht taufen lassen (es sei denn der Partner oder die Paten stehen dafür ein, dass die Kinder im Glauben erzogen werden).
  • kann nicht kirchlich beerdigt werden (die Kirche muss den erklärten Willen des Betreffenden auch nach seinem Tod respektieren).

 

 

...wenn mein Kind zur Erstkommunion gehen soll?

In jedem Jahr werden in unserer Gemeinde Kinder der 3. Schulklasse auf den Empfang der heiligen Kommunion vorbereitet. In diesem Rahmen erfolgt auch die Hinführung zur Erstbeichte. Die Vorbereitung läuft im Gemeindegebiet parallel nach einem gemeinsamen Grundschema, der Beginn ist meistens im Januar. Dazu gehören Treffen in Kleingruppen, Wegegottesdienste in den Kirchen und Elternabende. Die Einladung zur Vorbereitung auf die Erstkommunion erfolgt über die Grundschulen.

Das Fest der Erstkommunion selbst findet zum Ende der Osterzeit statt. Die Erstkommunionfeier kann in allen Kirchen stattfinden. Die genauen Termine werden frühestens ab den Herbstferien festgelegt und sind im Pfarrbüro zu erfragen.

 

...wenn ich gefirmt werden möchte?

Jährlich wird in unserer Gemeinde das Sakrament der Firmung gespendet, in dem besonders das Wirken von Gottes Hl. Geist in unserem Leben gefeiert wird.

Mit der Firmung bekräftigt man zudem die Zugehörigkeit zur Kirche. Die Einführung in die Gemeinde gliedert sich nämlich in verschiedene Stufen: Bei der Taufe feiern Eltern für ihr Kind das Sakrament, bei der Erstkommunion feiern Eltern mit ihrem Kind das Sakrament, bei der Firmung entscheiden sich die Jugendlichen bzw. Erwachsenen selbst für den Empfang des Sakramentes.

 

Damit man sich freiwillig und bewusst für den Empfang der Firmung entscheiden kann, ist die Vorbereitung wichtig. Jugendliche ab 16 Jahren bzw. in den 10. Klassen werden von der Gemeinde schriftlich zur Teilnahme am Firmkurs eingeladen. Dieser bietet mehrere Möglichkeiten der Vorbereitung (Wöchentliche Treffen, Kompaktkurs etc.), unter denen jeder wählen kann. Bei der Firmung und auch danach kann dem Firmling ein Pate zur Seite stehen, der nicht der Taufpate sein muss. Der Pate muss katholisch und selber gefirmt sein.

 

Natürlich können auch Erwachsene das Sakrament der Firmung empfangen. Der erste Schritt dazu ist das Gespräch mit einem Seelsorger. Dort können Fragen und die Zeit der Firmvorbereitung besprochen werden.

 

 

...wenn wir heiraten möchten?

Wenn zwei sich trauen, ist das ein öffentliches Zeichen, dass sie ihren Lebensweg gemeinsam gehen wollen. Das Sakrament der Ehe stellt diesen Schritt unter den besonderen Segen Gottes.

Eine kirchliche Trauung ist immer dann möglich, wenn mindestens einer der Ehepartner katholisch ist und beide (im Sinne der Kirche) unverheiratet sind. Falls ein Partner schon einmal standesamtlich geheiratet hatte, muss dies eigens geprüft werden. Deshalb ist es ratsam, sich rechtzeitig vor einer Eheschließung zu melden. Aber auch wenn die Ehepartner unterschiedliche Konfessionen oder Religionen haben, sind kirchenrechtliche Klärungen notwendig.

 

Trauungen sind in unserer Gemeinde freitags am Nachmittag und samstags am Vormittag und am frühen Nachmittag in einer der Kirchen unserer Gemeinde möglich. Es ist immer gut, zunächst den Hochzeitstermin im Pfarrbüro anzumelden, bevor weitere Verbindlichkeiten (wie Anmietung von Gaststätten etc.) eingegangen werden.

 

Rechtzeitig vor der Trauung findet ein Gespräch mit dem trauenden Priester statt. Dabei werden die Formalien besprochen und ein sogenanntes „Ehevorbereitungsprotokoll“ ausgefüllt. Es ist dabei aber auch Raum, um die Gestaltung der Feier in der Kirche zu besprechen.

 

Wir weisen in diesem Zusammenhang auf die Ehevorbereitungskurse hin. Dabei geht es neben vielen Informationen zur kirchlichen Trauung auch um wichtige Fragen der Partnerschaft: Wie können wir unsere Ehe gestalten? Was muss jeder dazu beitragen? Wie gehen wir mit Konflikten um? U.s.w.

Kurse finden in Vreden und Lünten statt, aber auch an anderen Orten des Bistums. Informationen gibt es im Pfarrbüro.

 

...wenn es in einer Ehe oder Partnerschaft zu Krisen kommt?

Wenn es bei Streitereien in einer Beziehung aber eigentlich um etwas ganz anderes geht, wenn man einander liebt, aber nicht mehr weiß wie es weitergehen soll, wenn die Welt zusammenbricht, weil jemand fremd geht, ist meist ein Blick „von außen“ hilfreich. Krisen müssen nicht zwangsläufig zu einer Trennung führen. Oft kann man in einer angespannten Situation Probleme nicht mehr allein in den Griff bekommen. Für erste helfende Gespräche stehen die Seelsorger zur Verfügung.

 

Mit der Ehe-, Familien- und Lebensberatung (efl) will die katholische Kirche für Menschen in Problemsituationen da sein und ihnen das Angebot für Gespräche, fachliche Hilfe und Unterstützung bieten. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Beratungsstellen sind für diese Hilfe besonders geschult. Die nächste Anlaufstelle befindet sich in Ahaus, Telefon: 02561/ 40161.

Auf der Internetseite der  Ehe-, Familien- und Lebensberatung im Bistum Münster gibt es auch ein Onlineberatungsangebot.

 

 

...wenn jemand nicht mehr zum Gottesdienst kommen kann?

Aus Alters- oder Krankheitsgründen kann es sein, dass Menschen nicht (mehr) in der Lage sind, den Gottesdienst in der Kirche zu besuchen. Für solche Menschen gibt es die Feier der Krankenkommunion. Das bedeutet, dass ein Seelsorger oder auch ein Ehepartner, Angehöriger oder Nachbar mit der Kommunion nach Hause kommt. Diese Besuche finden üblicherweise am „Herz-Jesu-Freitag“ (1. Freitag im Monat) statt. Anfragen bitte ans Pfarrbüro.

Vom Sonntagsgottesdienst in der Pfarrkirche können zudem Kassetten aufgenommen werden, so dass alte oder kranke Menschen den Kontakt zur sonntäglichen Gottesdienstgemeinde nicht völlig verlieren. Anfragen bitte an den Küster R. Pag.

 

...wenn jemand die Krankensalbung empfangen will?

Schon vor über 40 Jahren hat das 2. Vatikanische Konzil auf die Fehlentwicklung hingewiesen, von der „letzten Ölung“ zu sprechen, und hat wieder die ursprünglichen Bezeichnung „Krankensalbung“ betont. Nach Eintritt des Todes kann dieses Sakrament nicht mehr gespendet werden!

Es schenkt göttliche Kraft zum Leben mit der Krankheit und kann mehrfach empfangen werden. Und es erinnert an die Zuwendung Jesu zu den Kranken und an seine Zusage: Du bist in Alter und Krankheit nicht alleine.

Es ist gut, wenn der kranke Mensch bei Bewusstsein ist. Außerdem kann es dem kranken Menschen gut tun, wenn dieses Sakrament in Gemeinschaft gefeiert wird - mit Familienangehörigen und Freunden.

Zur Krankensalbung vereinbaren Sie bitte einen Termin mit einem Priester. Auch über die Rufbereitschaft (Pforte St. Marien Krankenhaus Tel. 993) ist für Notfälle immer ein Priester erreichbar.

Außerdem finden jährlich Krankengottesdienste statt, bei denen die Krankensalbung gespendet wird.

 

...wenn ich dringend einen Priester brauche?

Für Notfälle (bes. für die Krankensalbung) ist in Vreden rund um die Uhr ein Priester erreichbar. Am einfachsten geht das über die Pforte des Krankenhauses (Tel. 993).

Der Dienstplan wird außerdem in der Kirchenzeitung und im Pfarrbrief veröffentlicht.

 

 

...wenn ein Mensch gestorben ist?

Wenn ein Mensch stirbt, herrscht oft Ratlosigkeit und Verwirrung. Es kann eine Hilfe sein, mit einem Seelsorger zu sprechen. Die Seelsorger unserer Gemeinde stehen für solche Gespräche (auch kurzfristig) zur Verfügung.

Hilfe für die Abwicklung der Formalitäten und die Organisation der Beerdigung bieten die Bestattungsunternehmen. Auch das gemeinsame Gebet für den Verstorbenen ist hilfreich (Gebetstexte finden sich z. B. im Gotteslob).

 

Es ist ein guter Brauch, dass sich Angehörige, Nachbarn und Freunde zum nachbarschaftlichen Totengebet versammeln. Dies kann ein- bis dreimal vor der Beerdigung stattfinden – i.d.R. im Anschluss an die Abendgottesdienste. Vorlagen und Gebetstexte kann man im Pfarrbüro ausleihen.

 

Einen Termin für eine Beerdigung im Stadtgebiet sprechen Sie mit dem Pfarrbüro ab. Vor der Beerdigung findet i.d.R. immer ein Trauergespräch statt. Der zuständige Seelsorger wird Sie zu Hause besuchen, dann können Fragen zur Trauer und zur Gestaltung der Beerdigung besprochen werden.

 

Der Hauptgottesdienst für einen Verstorbenen ist immer die Eucharistiefeier in der Kirche („Seelenamt“). Dabei wird die Verbindung zum Jesus Christus, der den Tod überwunden hat, besonders intensiv deutlich. Es gibt aber auch gute Gründe, zur Beerdigung nur einen Wortgottesdienst in der Friedhofskapelle zu halten (Dort ist keine Messfeier möglich, auch sind nur begrenzt Sitzplätze vorhanden!).

Auch wenn der Verstorbene eine Feuerbestattung wünscht, findet über die Eucharistiefeier hinaus nur ein Gottesdienst am Friedhof statt: Entweder als Verabschiedung vor der Verbrennung oder zur Beisetzung der Urne.

 

 

...wenn ich Hilfe brauche?

Für Gespräche und Fragen in verschiedenen Anliegen stehen natürlich alle Seelsorger zur Verfügung.

 

Bei bestimmten Problemen und Notlagen kann es darüber hinaus sinnvoll sein, sich an geschultes Fachpersonal in Beratungsstellen zu wenden.

  • Caritasverband, Außenstelle Vreden, An't Lindeken 95 (nähe Krankenhaus)
    Tel: 02564/ 1098, www.caritas-ahaus-vreden.de
  • Sozialdienst kath. Frauen (SKF), Matthiashaus Vreden, Kirchplatz 10,
    Tel: 02564/ 93280, www.skf-ahaus-vreden.de
  • Ehe-, Familien- und Lebensberatung (efl), Beratungsstelle Ahaus, Wüllener Str. 80,
    Tel: 02561/ 40161, www.efl-bistum-ms.de