St.Georg
Sitemap Druck Icon

Weihnachtssingen der Kirchenchöre begeisterte

Zum 35. Mal zog das traditionelle Weihnachtssingen der Kirchenchöre am Sonntagnachmittag wieder zahlreiche Musikliebhaber in seinen Bann.

Israel-Wallfahrt mit Pastor Wachtel

Gottesdienste in der Weihnachtszeit

Hier finden Sie die vollständige Übersicht aller Gottesdienste der Pfarrgemeinde in der Weihnachtszeit!

Gebetstexte zum Friedenslicht aus Bethlehem

Pfarrer Ansgar Drees feierlich verabschiedet

Pfarrer Ansgar Drees wurde am Sonntag mit einem beeindruckenden Gottesdienst und einem sich anschließenden Empfang im Pfarrheim nach 25 Jahren priesterlichen Wirkens in Vreden verabschiedet. >> Bildergalerie

Neue Pastoralreferentin tritt ihren Dienst an

Mein Name ist Barbara Hemping-Bovenkerk und seit 1. November bin ich als Pastoralreferentin in St. Georg Vreden (Stadt und Kirchdörfer) eingesetzt. Ich bin 1969 geboren und komme gebürtig aus Hamminkeln, also vom Niederrhein. Auch wenn ich einen langen Hausnamen habe bin ich nicht verheiratet. Vorher habe ich vier Jahre in Geldern gelebt, wo ich die praxisbegleitende Ausbildung als Pastoralreferentin gemacht habe. Neben dem theologischen, pastoralpsychologischen und religionspädagogischen Studium in Münster habe ich dort in der Seelsorgeeinheit die ganze Bandbreite von Gemeindearbeit kennen und schätzen gelernt. Nach Abschluss der Ausbildung habe ich mit der Versetzung in die Seelsorgeeinheit Kerken vielfältige Erfahrungen sammeln können. Das Leben in der Pfarrgemeinde war mir schon immer wichtig. Nach der Schulausbildung habe ich im ersten Beruf eine handwerkliche Ausbildung zur Augenoptikergesellin in Hamminkeln absolviert und insgesamt 15 Jahre in diesem Beruf gearbeitet. Ich kann sagen, dass ich mit meiner Zweitausbildung mein Hobby zum Beruf gemacht habe. Nun freue ich mich darauf, in den nächsten Monaten die Gemeinde St. Georg und ihre Mitglieder in der Stadt und den Kirchdörfern kennen zu lernen. Ich hoffe, dass wir mit Gott gemeinsam auf dem Weg sind und etwas von dem leben können, was wir von der Frohen Botschaft verstanden haben.
Ihre Barbara Hemping-Bovenkerk

Einladung zur Verabschiedung von Pfarrer Ansgar Drees

25 Jahre in Vreden... 

Jetzt frage ich mich: Wo ist bloß die Zeit geblieben? Die Jahresringe zeigen viele Schattierungen, besonders in den ehemaligen Gemeinden St. Marien, St. Franziskus und Kreuz Erhöhung. Viel aktives Christsein habe ich hier erlebt südlich und nördlich der Berkel! Ich bin sehr dankbar für das Vertrauen, das mir viele entgegen brachten, für die vielen Begegnungen: Lustige wie traurige, kritische wie aufmunternde. Nun heißt es Ade sagen. Ich will mich im Westen Bocholts einer neuen Aufgabe stellen.

Alle, die mir verbunden sind, lade ich herzlich am 1. Adventssonntag zur Eucharistiefeier in die Marienkirche ein. Anschließend ist Begegnung im Pfarrheim St. Marien angesagt. Wer mir Gutes tun will, gebe bitte eine Spende für das Caritas-Baby-Hospital in Bethlehem und die Aktion Tschernobyl, Kinder in Not, der KAB St. Marien.

 

Mit herzlichen Willkommensgruß Ihr/ Euer


Ansgar Drees

 

 

Nach 25 Jahren...

in Vreden verlässt Pfr. Ansgar Drees unsere Gemeinde, um in Bocholt eine neue Stelle anzutreten. Über ein Viertel-jahrhundert prägte er als Pfarrer in St. Marien, als Pfarrverwalter in Zwillbrock und dann auch in Ellewick das kirchliche und öffentliche Leben in Vreden mit. Vielen Menschen stand er in freudigen und traurigen Momenten ihres Lebens als Seelsorger bei. Und auch das Werden und Wachsen unserer neuen Georgsgemeinde hat er mit begleitet und gestaltet.

Wir wollen ihm und mit ihm Gott Danke sagen für alles Gute, was in dieser Zeit gewachsen ist. Wir laden deshalb zur Eucharistiefeier ein

    

am 1. Advent (30.11.), um 10 Uhr in die Marienkirche.

   

Der Kirchenchor St. Marien singt dann die Intradenmesse von F. Limbacher, und Prof. Günter Berger aus Dötlingen

wird die Orgel spielen. Anschließend findet ein Empfang im Pfarrheim St. Marien statt.


H. Hildring (Verwaltungsausschuss)

Dechant G. Wachtel                        

U. Kipp (Pfarrgemeinderat)

 

Pastoralreferentin Beate Ahlbrand verabschiedet

Am Sonntag, 12.10.2008, hieß es Abschied zu nehmen. Beate Ahlbrand, seit Mitte 2006 Pastoralreferentin in St. Georg, verlässt unsere Pfarrgemeinde in Richtung Münster. Sie wird zunächst für ein Jahr das "ordentliche Leben" in einer Gemeinschaft der Vorsehungsschwestern mit leben und ebenso dort in der Krankenhausseelsorge tätig sein. Pastor Guido Wachtel und Tim Slaba (Vorstand Pfarrgemeinderat) dankten Beate Ahlbrand im Rahmen eines kleinen Empfangs im Pfarrheim für ihren beherzten Einsatz in den vergangenen zwei Jahren und wünschten Gesundheit, Glück und - vor allem - Gottes reichen Segen.

Mysterienspiel über Elisabeth von Thüringen

Am Samstag, dem 25.Oktober um 20.00 Uhr wird das Leben der Hl. Elisabeth von Thüringen in der Kirche St. Marien in Vreden aufgeführt. Aus Anlass des 800.Geburtstag der Heiligen im vergangenen Jahr möchte der Caritasausschuss der Kirchengemeinde St. Georg Vreden das Leben der großen Heiligen der Caritas vielen Menschen nahe bringen. Wie dies auch die Fahrt nach Eisenach und zur Wartburg im vergangenen Jahr schon ermöglichte. Die Laienspielgruppe aus Meckenheim-Lüftelberg hat dieses und andere Mysterienspiele schon an vielen Orten aufgeführt. Die Gruppe, die heute aus ca. 60 aktiven Kindern, jugendlichen und erwachsenen Mitspielerinnen und Mitspielern besteht, wurde als Lüfthildis Mysterienspielgruppe e.V. im Jahre 1981 gegründet.

Die Aufführungen der Laienspielgruppe umfasst 30 verschiedene Stücke. In den letzten 25 Jahren wurden in ganz Deutschland und im europäischen Ausland diese Stücke dargeboten. Sie geben Zeugnis von der beeindruckenden

Darstellung verschiedener Heiliger, u.a. „Nikolaus von Flüe“, „Franziskus und Clara von Assisi“ und besonders „Elisabeth von Thüringen“. Zur Aufführung in Vreden wird die Gruppe am frühen Nachmittag des 25.Oktobers erwartet und bleibt bis Sonntag vor Ort. Wir laden alle ein, die sich mit dem Leben der hl. Elisabeth von Thüringen beschäftigen möchten. Die hl. Elisabeth ist auch heute für viele Menschen ein Vorbild der praktischen Nächstenliebe.

Bilder vom zentralen Gottesdienst in Ellewick am 14.09.2008

Zentraler Gottesdienst in Ellewick am kommenden Sonntag, 14. September 2008!

Mit der Fusion vor einem Jahr ist der äußere und rechtliche Rahmen der neuen Georgsgemeinde entstanden, das innere Leben muss sich weiterhin entwickeln, damit die neuen Gemeinde zusammen wächst.
   
Um dieses Anliegen wach zu halten und an die beeindruckenden Gottesdienste aus dem Fusionsprozess anzuknüpfen, hat der neue Pfarrgemeinderat beschlossen, dass einmal jährlich eine zentrale Messfeier für die ganze Gemeinde stattfinden soll, verbunden mit einem Frühschoppen und der Möglichkeit zur Begegnung.
In diesem Jahr hat der Ortsausschuss Ellewick die Organisation übernommen. Die Messe beginnt um 10.00 auf dem Schulhof der Grundschule (bei schlechtem Wetter in der Schützenhalle).
   
„Mit dem Kreuz unterwegs“ heißt das Thema des Gottesdienstes, mit dem zugleich das Patronatsfest der Ellewicker Kirche gefeiert wird.
Gerade im ersten Jahr nach der Fusion findet dieser Gottesdienst ganz bewusst in einem der Kirchdörfer statt. So wird deutlich: Fusion heißt nicht nur, dass die Bewohner der Dörfer in die Stadt kommen müssen, sondern auch die „Städter“ müssen sich auf den Weg machen und über den bisherigen Tellerrand schauen.
  
Am Sonntag fallen die Messfeiern in allen anderen Kirchen der Gemeinde aus, es werden samstags aber überall Vorabendmessen gefeiert.
   
Ein Busdienst nach Ellewick ist wie folgt eingerichtet:
Preis: 1 € für Hin- und Rückfahrt
   
Transfer nach Ellewick:
Ab Busbahnhof Vreden   9.30 Uhr
Ab Lünten - Kirche        9.00 Uhr
Ab Ammeloe – Kirche     9.10 Uhr
Ab Oldenkott - Kirche    9.20 Uhr
Ab Zwillbrock – Kirche    9.30 Uhr
  
Rückfahrt:
11.15 Uhr ab Ellewick (direkt nach der Messfeier)
13.00 Uhr ab Ellewick (nach dem Frühschoppen)

Apfelprozession - ein voller Erfolg

Rund 130 Gemeindemitglieder versammelten sich am Sonntag, 17.08.2008, um 15 Uhr bei strahlendem Sonnenschein an der Kapelle Maria Brunn. Pastor Guido Wachtel ging in seiner Ansprache auf die Bedeutung Marias in der heutigen Zeit ein und auf ihre Vorbildfunktion, die bis heute nichts an Wert eingebüßt hätte. Im Anschluss an das gut 30-minütige Marienlob bestand bei Apfelkuchen, Apfelsaft und -schorle die Gelegenheit zur Begegnung. Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle den Mitgliedern des Liturgieausschusses des Pfarrgemeinderates, die die traditionelle Feier am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt mit vorbereitet hatten sowie Organist Josef Janning, der für den musikalischen Rahmen verantwortlich zeichnete und dem Schützenverein Kleine Mast für die tatkräftige Unterstützung beim Auf- und Abbau der Bänke.

Einladung zur Kevelaer-Wallfahrt 2008

Seit vielen Jahren findet am letzten Augustwochenende die Wallfahrt unserer Pfarrgemeinde nach Kevelaer statt. Doch erstmalig wird in diesem Jahr bereits der Samstag, 30. August 2008, der gemeinsame Wallfahrtstag aller Gruppen sein. Während bei den Fuß- und Radpilgern in den vergangenen Jahren konstante bis steigende Teilnehmerzahlen den Erfolg der Wallfahrt dokumentierten, musste leider bei den reinen „Buspilgern“ ein deutlicher Rückgang zur Kenntnis genommen werden. Mitglieder des Pfarrgemeinderats haben zusammen mit den verantwortlichen Leitern der einzelnen Wallfahrten nach Ursachen gesucht. Eine mögliche Antwort ist, dass heute vielleicht erst ein gewisser körperlicher Einsatz eine Wallfahrt auch zu einem nachhaltigen Erlebnis werden lässt.Und diese Grundidee war Anlass für das neue diesjährige Wallfahrtskonzept.
   
Denn neben den  „klassischen“ Wallfahrtsformen besteht in diesem Jahr erstmals die Möglichkeit, sich den Fußpilgern auf den letzten zehn Kilometern von Uedem aus nach Kevelaer anzuschließen. Hierzu startet ein Bus bereits um 12 Uhr ab Busbahnhof. Die Anmeldungen nimmt ab sofort der Omnibusbetrieb Werner Bussmann (Tel. 1342) entgegen. Darüber hinaus laden auch die Radpilger alle Interessierten ein, nur die Hinfahrt nach Kevelaer mit dem Rad zu gestalten und abends dann ebenfalls nach der Lichterprozession im Bus zurück nach Vreden zu fahren. Die Fahrräder werden dafür eigens in speziellen Fahrradanhängern mit zurück genommen. Doch auch auf folgenden „klassischen“ Wegen können Sie nach Kevelaer gelangen:
 
Für diejenigen, die gut zu Fuß sind, startet bereits am Freitagmorgen, dem 29.08., um 5 Uhr die große Fußwallfahrt mit dem Reisesegen in der Stiftskirche. Gut 50 Kilometer lang ist die erste Tagesetappe bis zum Nachtquartier in Rees. Am nächsten Tag dann sind noch gut 30 Kilometer zu absolvieren, bis man freudestrahlend und oftmals im wahrsten Sinn des Wortes „den Tränen nahe“ in die Kerzenkapelle einziehen kann. Vor allem diejenigen, die zum ersten Mal mitgehen, berichten auch später immer wieder mit Gänsehaut von diesem letzten Kevelaer-Kilometer. Am kommenden Montag sowie am Montag der darauffolgenden Woche besteht noch die Möglichkeit, am Lauftraining der Gruppe teilzunehmen. Treffpunkt ist jeweils um 18 Uhr der Forellenweg. Bei den gut dreistündigen Wanderungen im original „Wallfahrtstempo“ kann man neben der persönlichen Kondition auch gleich das richtige Schuhwerk einschließlich der „Blasenanfälligkeit“ der Füße testen. Und es sind stets mehrere „Wiederholungstäter“ dabei, die gerne mit Rat und Tat zur Seite stehen. In den vergangenen Jahren waren immer zwischen 40 und 50 Personen zu Fuß unterwegs.
    
Wer hingegen lieber mit dem Rad fährt, ist zur Teilnahme an der Radwallfahrt herzlich eingeladen. Diese startet am Samstagmorgen, dem 30.08.2008, um 5.00 Uhr mit dem Reisesegen in der Marienkirche. Gegen 14.00 Uhr erreichen die Teilnehmer bereits Kevelaer, beziehen ihre Quartiere und empfangen dann gegen 15.30 Uhr die Fußpilger rund einen Kilometer vor Kevelaer, um von dort aus gemeinsam in die Stadt einzuziehen. Nach einer Übernachtung in Kevelaer geht es dann am Sonntagmittag zurück nach Hause. Gegen 19 Uhr endet auch hier die Wallfahrt mit dem feierlichen Schluss-Segen in der Marienkirche, zu dem sich sicherlich auch zahlreiche Fuß- und Buspilger sowie weitere Gemeindemitglieder einfinden werden. Anmeldungen für beide Formen der Radwallfahrt erfolgen bitte direkt bei Franz Liedtke (Tel. 3 19 19) oder Michael Damm (Tel. 15 99). Vor allem für Familien mit Kindern dürfte die sogenannte „Familienwallfahrt“ von besonderem Interesse sein. Am Samstagmittag gegen 14 Uhr startet ein Bus ebenfalls in Richtung Kevelaer. Vom Treffpunkt der Rad- und Fußpilger zieht man gemeinsam in Kevelaer ein. Anschließend wird ein speziell zugeschnittenes Rahmenprogramm.
 
Eine Vredener Kevelaer-Wallfahrt ist seit 1818 bezeugt.Bis 1903 liefen die Pilger zu Fuß bis Winterswijk und stiegen dort in den Zug. Bis 1974 fuhren Sonderzüge von Vreden aus.

„Well met Prossjone geht, häff noch lange nich een an’n Appel“

Auch in diesem Jahr findet in der Tradition der „Apfelprozession“ wieder ein Marienlob an der Kapelle Marienbrunn in Kleinemast statt. Der Gottesdienst beginnt dort am kommenden Sonntag, 17.08.2008 um 15 Uhr. Der Sachausschuss Liturgie lädt die Christen aus allen Gemeindebereichen herzlich zur Teilnahme ein.
Im Anschluss daran gibt es erstmals bei einem „Imbiss rund um den Apfel“ die Gelegenheit zum gemütlichen „Proetken“, getreu dem Motto: „Well met Prossjone geht, häff noch lange nich een an’n Appel“.
 
Die Abendandacht am kommenden Sonntag ist nicht in der Pfarrkirche sondern findet aus Anlass des Patronatsfestes um 18 Uhr in der Marienkirche statt.
  
Zum Hintergrund der Apfelprozession
1697 stiftete der gebürtige Vredener und Stiftsgeistliche Johannes Bernhard Abbing die Kapelle Marienbrunn in Kleinemast und setzte so ein weiteres Glaubenszeichen in Vreden. Denn bereits 1678 legte er den Grundstein zur Hl. Kreuz Kirche in Ellewick, und 1689 stiftete er den Rosenkranzweg mit seinen Stationen zwischen Ellewick und Köckelwick.
 
Die Kapelle Marienbrunn war über Hunderte von Jahren das Ziel der Apfelprozession, die am Sonntag nach dem Fest Mariä Himmelfahrt von der Pfarrkirche St. Georg aus begann. An der Kapelle fand ein Gottesdienst mit Predigt statt, wozu dann die Kanzel aus der Kapelle draußen unter den dicken Linden aufgestellt wurde. Nach dem Gottesdienst blieben die Teilnehmer zu einer Art Picknick zusammen, bei dem wohl vor allem mitgebrachte Sommeräpfel verzehrt wurden. Hierher rührt der volkstümliche Name „Apfelprozession“, offiziell wurde diese Veranstaltung in den Visitationsprotokollen als „Bittgang zu Mariä Himmelfahrt“ verzeichnet.
 

Seit Mitte der 70ger Jahre des letzten Jahrhunderts lebt die „Apfelprozession“ in einem Marienlob fort, das jährlich am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt direkt an der Kapelle Marienbrunn gefeiert wird.

Impressionen von der großen Feldprozession 2008

 

Von der ersten Station am Bussmann'schen Kreuz

führte die Prozession zu zwei Segensaltären in

Gaxel, bevor sie nach gut 120 Minturen mit Erreichen

des vierten Altares am Windmühlentor endete.

 

 

Im Anschluss daran konnte auf dem Kirchplatz St. Georg

unter freiem Himmel die Heilige Messe gefeiert werden.

 

 

 

 

 

     

Zum Patronatsfest 2008

Liebe Mitchristen!
      
Zum ersten Mal feiern wir als neue Gemeinde St. Georg, die im letzten Jahr mit der Fusion am 9. September 2007 gegründet wurde, unser Patronatsfest. Da lohnt es sich, unseren Schutzpatron genauer zu betrachten.
Schon in den Familienfreizeiten im letzten Herbst, bei denen Familien aus der Stadt und den Kirchdörfern mit nach Steinfeld in die Eifel fuhren, war der Hl. Georg das Thema. Der Bericht vom Drachentöter kann zuerst wie ein Märchen klingen: Ein Held, eine Prinzessin und ein Ungeheuer. Wenn wir aber im Blick haben, dass ein Drache immer für das Böse und Lebensfeindliche steht, dann können wir die Legende übersetzen: Als Christ hatte Georg den Mut gefunden, sich gegen das Böse und für das Leben einzusetzen, auch wenn seine Gegner oft übermächtig schienen. Georg hat sich für seine Überzeugung eingesetzt, auch wenn es bequemer und sicherer gewesen wäre, einfach nichts zu tun.
    
Diesen Mut und diese Hoffnung können wir alle gut gebrauchen
       
im Großen:
in einer Zeit, wo durch neue Gesetze der Schutz des menschlichen Lebens immer mehr aufgeweicht wird,
  
im Kleinen:
in all den Sorgen und Belastungen unseres Lebens,
  
und als Gemeinde:
in einer Zeit wo wir nach der äußerlichen Fusion auch innerlich immer mehr zusammen wachsen müssen.
    
Mit den Kindern und Erwachsenen auf der Familienfreizeit sangen wir im letzten Jahr ein Georgslied, und die frohe Zuversicht des Refrains wünsche ich uns allen: „Wer Christus vertraut, wird das Böse besiegen / und niemals dem Drachen des Todes erliegen.“
   
Pfr. G. Wachtel

Ostern - Halleluja!

Liebe Mitchristen!
  
Erstmals seit Aschermittwoch wird an den Ostertagen wieder der Jubelruf „Halleluja“ in den Gottesdiensten ertönen. Für die Stimmung der Fastenzeit schien dieser Jubel unpassend, doch zu Ostern begegnet uns das Halleluja in vielen Gebeten und Liedern – feierlich und fröhlich.
Manch einem mag jetzt zu Ostern gar nicht zum Jubeln zu Mute zu sein, sei es weil man Jubel und Fröhlichkeit nicht verordnen kann, sei es weil persönliche Erfahrungen und Erlebnisse traurig stimmen. Und doch – vielleicht kann uns das Osterhalleluja locken, in unsere Traurigkeit und Resignation dringen und uns darauf aufmerksam machen, dass die (Er-)Lösung für uns schon bereit liegt.
Vera Krause und Jürgen Werbick drücken das so aus: „Die überschwänglichen Gebete der Liturgie wollen uns locken, die Hoffnung auf den Sieg der Liebe - der Liebe Gottes und unserer Liebe - über den Tod zu feiern. Sie fordern uns heraus, zu besingen, was wir kaum zu hoffen wagen: dass Jesu Leben das wahre Leben bezeugt. Leben, das den Einzelnen erfüllt und miteinander leben lässt. Leben, das uns mitreißt und hinaustreibt über unsere leblose Vorsicht, unsere mutlosen Klugheitsregeln. Leben auch, das weiter reicht als die oft so beliebigen Gesetzmäßigkeiten des Lebens - und des Todes - der Mächtigen dieser Welt.“
Zudem haben wir 50 Tage Zeit, bis Pfingsten feiern wir Ostern. Da kann dann das „Halleluja“ und die Botschaft der Auferstehung langsam in unserem Herzen Wurzeln schlagen. Auch die Jünger haben ja nicht sofort die Osterbotschaft erfassen und glauben können!
    
So wünsche ich Ihnen im Namen aller Seelsorgerinnen und Seelsorger frohe und gesegnete Ostern. Möge die Freude und der Jubel des Osterhalleluja Ihr Leben prägen!
   
Pfr. G. Wachtel

Lebhafte Stammzell-Diskussion im Pfarrheim geführt

Wann beginnt individuelles menschliches Leben? Die meisten der gut 50 anwesenden Zuhörer hatten sich mit dieser auf den ersten Blick rein theoretisch anmutenden Frage bislang wohl eher weniger beschäftigt. Doch der erste Blick täuschte. Denn auf die einfache und verständliche Frage gab und gibt es keine eindeutige und von allen Seiten akzeptierte Antwort. Dies zeigte auch die Diskussionsveranstaltung mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Julia Klöckner, die auf Vermittlung des Vredener Abgeordneten Johannes Röring, zu der der Pfarrgemeinderat der Georgsgemeinde am Montagabend ins Pfarrheim eingeladen hatte.

Eindringliches Bild von Afrika gezeigt

Sechs Monate lang hielt sich der Vredener Jan van Beek in Afrika auf.

Vor kurzem stellte er im Pfarrheim St. Georg seine Erfahrungen vor, und Josef Schubert vom Pfarrgemeinderatsausschuss „Mission – Eine Welt“ konnte dazu viele Zuhörer begrüßen. Van Beeks Multimedia-Vortrag befasste sich einerseits mit seiner Zeit in Tansania, wo er in einem Kinderheim nahe Moshi, der Partnergemeinde von St. Georg mitarbeitete. Mit Eindrücken aus einem Kindergarten aus Namibia füllte sich der zweite Teil seiner Präsentation. Passende landestypische Musik und farbenprächtige Fotos untermalten die Kommentare von Jan van Beek eindrucksvoll.Vor allem die äußerst bescheidenen Lebensverhältnisse waren in Bild festgehalten und machten so einen Gegensatz zu den vielfältigen Landschaften der Gegend fest. Viele Besucher waren berührt von dem unbekümmerten Lachen, das die afrikanischen Kinder trotz Mangel an materiellem Wohlstand ausdrückten.

 

Quelle: Münsterland-Zeitung, Ahaus

Perlende Variationen

Für das zweite Konzert der Reihe "Kulturraum Stiftskirche" mit dem Thema Variationen wurde die Cembalistin Marieke Spaans eingeladen.

  

Sie spielte eigens dafür die Goldberg-Variationen, BWV 988 von Johann Sebastian Bach auf dem mitgebrachten zweimanualigem Cembalo, eine Kopie eines Instruments des Antwerpeners Johannes Ruckers aus dem Jahre 1624.

Gemeinsam zum Katholikentag nach Osnabrück

Vom 21. bis 25. Mai findet in Osnabrück der diesjährige Katholikentag statt. Alle Vredener, die an einem gemeinsamen Besuch der Veranstaltung interessiert sind oder sich erst einmal erkundigen möchten, sind zu einem Vortreffen eingeladen am Donnerstag, 28. Februar, um 20 Uhr im Pfarrheim St. Georg.

"Du führst mich hinaus ins Weite" lautet das Motto des Katholikentages in Osnabrück. "Das Weite, in das Gott in diesem Leitwort führt, ist nicht die Weite der Zigaretten-Werbung. Es ist keine äußere Grenzenlosigkeit, sondern eine innere Freiheit. Es ist nicht in erster Linie eine Freiheit von etwas, sondern eine Freiheit zu etwas: die Freiheit zur Mitgestaltung unserer Kirche und Gesellschaft", heißt es in der Pressemitteilung der Kirchengemeinde St. Georg. Der Katholikentag beginnt mit einer Eröffnungsfeier vor dem Osnabrücker Dom. Auf dem anschließenden Abend der Begegnung präsentieren sich die Regionen des Bistums Osnabrück sowohl kulturell als auch kulinarisch.

Durch die gesamte Osnabrücker Innenstadt schlängelt sich die Kirchenmeile, auf der kirchliche Verbände, Organisationen, Bistümer, Laienräte und Initiativen die Vielfalt des kirchlichen Lebens präsentieren. An allen Abenden laden Künstler zu großen Kulturveranstaltungen ein. Höhepunkt und Abschluss des Katholikentags ist der Hauptgottesdienst am Sonntag.


Weitere Informationen erteilt auch vor dem Treffen Pastoralreferentin Beate Ahlbrand, Tel. 39 02 55. Informationen auch im Internet:

 

www.kreisdekanat.de

www.katholikentag.de

Klausurtagung des Pfarrgemeinderats

Zu einer Klausurtagung versammelten sich die Mitglieder des Pfarrgemeinderates der neuen Georgspfarrei am vergangenen Wochenende im Liudgerhaus in Münster.
Stand am Freitagabend noch das bessere Kennenlernen untereinander im Vordergrund so ging es in den darauffolgenden Arbeitseinheiten um das aktuelle Gemeindeleben rund 5 Monate nach der Fusion und um die Themenschwerpunkte für die Zeit bis zur Neuwahl des Gremiums Ende 2009. Demnach sollen in der nächsten Zeit unter anderem das Zusammenwachsen auf allen gemeindlichen Ebenen weiterhin gefördert sowie die liturgische Vielfalt verstärkt sichtbar und erlebbar gemacht werden.

Die Bilder vom Neujahrsempfang sind online!