Weitere Information des Landes NRW

Hier finden Sie ab sofort weitere Informationen des Ministeriums für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW zum nachlesen.

 

- Elternbrief vom 27.03.2020 / FAQ zum Betretungsverbot 

- Elternbrief vom 22.03.2020 / Appell zur Neuregelung bei den Schlüsselzuweisungen

Elternbrief vom 20.03.2020 / NEUREGELUNG zur Betreuung von Kindern von Personen, die in kritischer Infrastruktur tätig sind

Elternbrief vom 17.03.2020 / Betreuung der Kinder von Eltern, die keinen Anspruch auf Betreuung haben 

Elternbrief vom 17.03.2020 / Betretungsverbot vund Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen

Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kinder von Schlüsselpersonen

Liebe Eltern

Folgende wichtige Mitteilung müssen wir Ihnen aufgrund der aktuellen Situation in NRW von Land und Bistum mitteilen:

 

Betretungsverbot von Kindertagesbetreuungsangeboten und Betreuung von Kinder von Schlüsselpersonen

Ab  Montag, den 16.03.2020 bis 19.04.2020, gilt ein Betretungsverbot für Kinder und Eltern in den Kindertageseinrichtungen. Oberste Priorität hat nun, dass die Betreuung von Kindern von Schlüsselpersonen, die von dem Betretungsverbot ausgenommen sind, ab Montag, den 16.03.2020, sichergestellt ist.

 

Eine Notbetreuung ist – genau wie für den Schulbereich – auch in der Kita und Tagespflege noch am Montag und Dienstag möglich, falls Eltern eine Unterbringung der Kinder nicht so schnell organisieren können. Das bedeutet, dass an diesen beiden Tagen die Kitas und Tagespflegepersonen einheitlich im gesamten Kreisgebiet eine Betreuung für Kinder, die nicht anderweitig betreut werden können, anbieten werden. Danach dürfen nur noch Kinder die Einrichtung betreten, deren Eltern eine Bescheinigung des Arbeitgebers vorlegen, dass sie zum Kreis der Schlüsselpersonen gehören. (die Kommunen werden entsprechende Muster/Formulare schnellstmöglich zur Verfügung stellen)

 

Schlüsselpersonen sind:

Angehörige von Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung der Bevölkerung und der Aufrechterhaltung zentraler Funktionen des öffentlichen Lebens dient. Dazu zählen insbesondere: Alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser ÖPNV, Entsorgung) der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. 

 

Diese Schlüsselpersonen dürfen ihre Kinder zur Betreuung bringen, wenn sie alleinerziehend sind oder beide  Elternteile Schlüsselpersonen sind und wenn die Kinder:

  • Keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • Nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizieren Personen 14 Tage vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • Sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch- Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und sie keine Krankheitssymptome zeigen. 

Hier sind die Eltern in der Verantwortung zu entscheiden, ob die Kinder betreut werden können oder nicht.

Bis Mittwoch, den 18.03.2020, soll eine Bescheinigung vom Arbeitgeber beigebracht werden, dass es sich um Schlüsselpersonen handelt. Ein Muster wird schnellstmöglich zur Verfügung gestellt.

 

 

Sofern Kinder ab Montag keine Betreuung mehr aufsuchen dürfen, bitten wir die Eltern dringend darum, Ihre Kinder nicht durch Menschen betreuen zu lassen, die nach dem Robert-Koch-Institut als besonders gefährdete Personen gelten, also insbesondere lebensältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen. 

 

Sobald wir weitere Informationen für Sie haben, werden wir Sie über die Homepage der Pfarrgemeinde, Facebook und Instagram in Kenntnis setzen.

 

Charlotte Unterberg und Sandra Buning

 

Informationen unserer KiTas

Liebe Eltern,

Wie Sie der Pressemitteilung des Landes Nordrhein-Westfalen entnehmen können, bleiben alle Schulen und Kindertageseinrichtungen einschließlich bis zum 19.04.2020 geschlossen. Hierzu einmal die aktuellen Informationen vom Kreis Borken:

 

Notbetreuung in Kitas am Montag und Dienstag möglich

Kreis Borken. Das Land NRW hat gestern (13.03.2020) mitgeteilt, dass zur Eindämmung der weiteren Ausbreitung des Coronavirus ab Montag, 16. März 2020, alle Schulen bis zum Ende der Osterferien geschlossen bleiben. Landesweit werden ab Montag auch alle Kindertageseinrichtungen und Angebote der Tagespflege geschlossen. Im Zuge dieser Sofortmaßnahmen hat es einige Missverständnisse gegeben. Dies betraf vor allem das gestern kommunizierte sofortige Betretungsverbot in Kitas und in der Kindertagespflege für ausnahmslos alle Kinder. Das Land hat nunmehr klargestellt, dass eine Notbetreuung – genau wie für den Schulbereich – auch in der Kita und Tagespflege am Montag und Dienstag möglich ist. Das bedeutet, dass an diesen beiden Tagen die Kitas und Tagespflegepersonen einheitlich im gesamten Kreisgebiet eine Betreuung für Kinder, die nicht anderweitig betreut werden können, anbieten werden.

Der Kreis Borken wird am Montag mit seinen Kommunen die weiteren Einzelheiten abstimmen, wie künftig eine Notbetreuung für Eltern mit Beschäftigung in kritischer Infrastruktur (z.B. medizinischer Bereich) sichergestellt werden kann.

Über die weitere Entwicklung wird laufend über das Internet unter www.kreis-borken.de/coronavirus sowie über Facebook, Twitter und Instagram berichtet.

 

Sobald wir weitere Informationen haben, werden wir Sie schnellstmöglich in Kenntnis setzen.

Für die Kindertageseinrichtungen der katholischen Pfarrgemeinde St. Georg die Verbundleitungen

Charlotte Unterberg und Sandra Buning