Dirigenten

Die verschiedenen Aufgaben im Chor wurden bis heute von folgenden Personen wahrgenommen:

 

2009 - heute Chorleiter Stephan Peters

1967 - 2009 Chorleiter Josef Janning

1938 - 1966 Chorleiter Alfons Goldschmidt

1934 - 1938 Chorleiter Willy Weber

1912 - 1934 Chorleiter Georg Wiegand

1902 - 1912 Chorleiter Theodor Frintrop

 

„Der Kirchenchor St. Georg heute“ unter der Leitung von Stephan Peters (2009 bis heute)

 

Der Kirchenchor St. Georg nimmt weiterhin seine Aufgabe wahr, in vielfältiger Weise die Liturgie der Gemeinde mitzugestalten: An den kirchlichen Hochfesten (Ostern, Weihnachten, Pfingsten, Allerheiligen, Fronleichnam, u. a.), bei Schlussandachten an Gemeindegebetstagen (vierzigstündiges und ewiges Gebet), bei Jubiläen (Priesterjubiläen, Ehejubiläen von Chormitgliedern, u. a.) und anderen liturgischen Gelegenheiten (z. B. Patronatsfest, Jahresabschlussmesse) wird der Gottesdienst mit Chormusik aus fünf Jahrhunderten gestaltet.

 

Der Chor nimmt etwa 15 liturgische Termine pro Jahr wahr. Immer dabei sind Chorsätze zu Liedern aus dem „Gotteslob“, welche im Wechsel mit der Gemeinde gesungen werden. Dieses abwechselnde Singen von zwei „Gruppen“ (das sogenannte „antiphonale Singen“) ist uralte liturgische Tradition und wurde infolge der Liturgiekonstitution des Zweiten Vatikanischen Konzils wiederbelebt, um den Gemeindegesang lebendiger zu machen.

 

Motetten geben einen liturgischen Text besonders intensiv und eindringlich wieder. Hier kann der St. Georg-Chor auf ein recht großes Repertoire zurückgreifen. Es werden aber auch immer wieder neue Motetten einstudiert. So z. B. in den letzten Jahren: „O beatum et sacrosanctum diem“ von Peter Philips, „Surrexit pastor bonus“ von Orlando di Lasso, „Wie liegt die Stadt so wüst“ von Rudolf Mauersberger, „Quem Pastores dicite“ von Francis Poulenc.

 

Vertonungen von Messordinarien werden sowohl komplett, als auch teilweise gesungen, um die feststehenden Textteile der Messe in feierlicher und eindringlicher Weise in den Gottesdienst einzubringen. Auch hier singen wir historische sowie auch zeitgenössische Chorliteratur. So z. B.: „Missa antiqua“ von Wolfram Menschick, „Missa Mundi“ von Colin Mawby, „Missa in C-Dur“ von Charles Gounod.

 

Der St. Georg-Chor singt manchmal auch über die Grenzen der klassisch-traditionellen Chorliteratur hinaus: So gehören neben Taizé-Gesängen auch Gesänge aus dem Bereich des „Neuen Geistlichen Liedes“ zum Repertoire.

 

Die Hauptaufgabe des Chores ist also die Mitgestaltung der Liturgie. Es bleibt aber auch noch Zeit, um das Singen von Madrigalen und anderen weltlichen Chorstücken bei geselligen Anlässen zu pflegen. Auch hier hat der Chor im Laufe der Jahrzehnte ein beachtliches Repertoire erworben.

 

Weitere Informationen rund um unsere Dirigenten finden Sie auch in unserer Festzeitschrift aus dem Jahre 1990.