St. Antonius

Unser Pädagogischer Ansatz:

 

Der Situationsorientierte Planungsansatz richtet sich nach den Interessen und Bedürfnissen der Kinder.

 

Aus diesem pädagogischen Verständnis gehen wir auf die individuelle Lebenssituation ein und beziehen diese in die thematische Planung mit ein. Nur so lernt ein Kind intensiv und ganzheitliche Erfahrungen festigen sich. Diese bilden wieder eine neue Basis für weitere Entwicklungsschritte.

 

Bei der Begleitung situationsorientierter Projekte steht das Kind mit seinen Ideen und Fähigkeiten im Mittelpunkt. Dadurch ist ein ganzheitliches Lernen möglich, welches einen viel höheren Lernwert hat, als ein isoliertes und sehr oberflächliches Training einzelner Bereiche. Die Kinder sollen gefordert, aber nicht überfordert sein. So wird das Spiel der Kinder durch die Eingabe von Spielimpulsen und Material gezielt begleitet.

Ergänzend zum situationsorientierten Ansatz lenken wir die Kinder aber auch in Spielbereiche, die sie aus eigenem Interesse meiden.

 

Wir motivieren die Kinder auch für Unbekanntes, begeistern sie für neue Erfahrungen. Denn die Vielfalt der Ergebnisse und Entdeckungen mit sich und der Umwelt sind entscheidend für die Zukunft der Kinder.

 

„Situationsorientierter Ansatz“ heißt für uns, die Kinder dort abzuholen wo sie stehen. Wir orientieren uns an ihren Interessen, Fähigkeiten, Stärken, Schwächen und Bedürfnissen.

Dies gilt auch für die integrative Arbeit in unserer Einrichtung.

 

 

Wohlfühlen - Lernen – Entwickeln

„Wohlfühlen“

  • Die Kinder erleben bei uns Geborgenheit. Wohlfühlen und Geborgenheit sind die Grundlage für ein gesunde Entwicklung
  • Sie knüpfen Freundschaften, lernen Rücksichtnahme und Konfliktfähigkeit und erlangen somit ein positives Sozialverhalten
  • Die Vermittlung von Werten wie Höflichkeit, Toleranz, Achtung voreinander, Nächstenliebe, Liebe zur Natur und zum Brauchtum ist uns ein besonderes Anliegen.
  • Unvoreingenommenheit und Sensibilität vor Andersartigkeit ist in unserem Kindergarten selbstverständlich. Jedes Kind ist ein einzigartiges Individuum. Es hat ein Recht darauf, als solches anerkannt zu werden.

„Lernen“

  • Spielend lernen - Lernen durch Spiel:
    Ausgedehnte Spielphasen zur Entwicklung von Konzentration, Merkfähigkeit und Ausdauer sind in unserem Tagesablauf von elementarer Bedeutung „Das Spiel ist die Arbeit des Kindes.“ (M. Montessori)
  • Gedächtnis und Denkfähigkeit werden durch Kinderkonferenzen, Diskussionen, Nacherzählen, Experimente u. v. m. gefördert.
  • Durch eine ganzheitliche Förderung tragen wir dazu bei, dass das Kind in seiner Persönlichkeit gefestigt wird und sich zu einem selbstbewussten und selbständigen Menschen entwickelt, der neue Situationen zu jeder Zeit gut bewältigt.
  • Differenzierte Wahrnehmung
    Über die Sinne „be-greift“ das Kind die Welt. Vielseitige Arbeits- und Spielmaterialien regen besonders die Wahrnehmung an. Die sinnliche Wahrnehmung schulen wir so oft wie möglich.
  • Entwicklung von Selbstvertrauen. Grundsätzlich trauen wir unseren Kinder sehr viel zu – ob im Kindergartenalltag, bei Gottesdienstgestaltungen oder Kindergartenfesten. Projekte, Programmabläufe etc. gestalten die Kinder sehr eigenständig.

„Entwickeln“

  • Besondere Bedeutung messen wir der Entfaltung und Bildung der Sprache durch eine abwechslungsreiche alltagsintegrierte Sprachförderung.
  • Forschen und Experimentieren sind in unserem Alltag verankert. Zu jeder Zeit bekommen Kinder so einen natürlichen Zugang zu Naturwissenschaften.
  • Für die Entfaltung der Kreativität und Phantasie durch den Umgang mit unterschiedlichsten Techniken und Materialien geben wir den Kindern größten Freiraum.
  • Zahllose Bewegungsmöglichkeiten drinnen und draußen,  tragen entscheidend zur Förderung der Motorik und einer ausgeglichenen Gesamtentwicklung der Kinder bei.
  • Der natürliche Entdeckungsdrang und die Neugier für Zahlen lässt Kinder spielerisch mathematische Zusammenhänge erfahren: Messen und Wiegen von Gegenständen, Zahlengeschichten, Zahlenspiele, Umgang mit Formen usw. gehören deshalb zu unserm Kindergartenalltag.
  • Besonders am Herzen liegt uns das Erleben der freien Natur. Die Kinder sammeln z.B. bei unseren Waldtagen zahlreiche Natur- und Umwelterfahrungen.
  • Die Kinder lernen Gott kennen und lieben in der täglichen religiösen Erziehung im Sinne des katholischen Glaubens.
  • Wir leben mit den Kindern auch Tradition und Brauchtum um ihnen Zusammenhänge von Kultur und Jahreskreis näher zu bringen und Wertvorstellungen zu wecken.
  • Das Singen und der Umgang mit Orffinstrumenten gehört zum täglichen Ritual und fördert die Entwicklung von Stimme, Musikalität und Sprache.
  • Die Entspannung bietet Kindern den Ausgleich zum Spiel und zur Bewegung. Als Weg zur inneren Ruhe und Balance stehen zahlreiche Rückzugsmöglichkeiten z.B. Hängematten, Kuschelecken etc. zur Verfügung.
  • Gesunde Ernährungsweisen bringen wir den Kindern in Form von verschiedenen Projekten und durch gemeinsames Kochen nahe.

Die Kinder werden „dort abgeholt“ wo sie in ihrer Entwicklung stehen. Spiel, Angebote und Gespräche richten sich nach dem Entwicklungstand der Kinder.